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Leistungsaushilfe (Formular E 106)

Mit dem Formular E 106 wird in Deutschland die Leistungsaushilfe nach dem Sachleistungs-
prinzip beantragt. Die Versicherungsleistungen sind

im SGB V für alle gesetzlich
Versicherten Personen verbindlich festgeschrieben

und der Kunde erhält eine
Versichertenkarte auch ohne Beitragszahlung (bilaterales Abkommen Schweiz-EU/EFTA).
Eine Ausnahme bildet jedoch die Leistungsaushilfe:

Keine Erstattung von Geldleistungen
(z.B. in der Pflegepflichtversicherung) und 

kein Anspruch auf Satzungsleistungen,

wie z.B.
kein Bonusheft beim Zahnarzt, kein Zuschuss für Heilpraktiker.

Bekomme ich ein Versicherungskärtchen?

Ja, sogar zwei. Von der Schweizer Krankenkasse erhalten Sie ein Versicherungskärtchen für Behandlungen
in der Schweiz, von Ihrer bisherigen deutschen Krankenkasse ein Kärtchen für Behandlungen in Deutschland.

Außerdem erhalten Sie ein Formular, welches sich E 106 nennt und Ihre bisherige deutsche Krankenkasse dazu verpflichtet, Leistungsaushilfe zu erbringen. Das bedeutet, dass Ihre deutsche Krankenkasse keinerlei Beiträge von Ihnen erhält, aber Leistungen (ohne Satzungsleistungen) in gleichen Umfang wie bisher erbringen muss.

Diese Leistungen rechnet Ihre deutsche Krankenkasse mit der Schweizer Krankenkasse direkt ab.
Dazu erhalten Sie von der deutschen Krankenkasse ein Versicherungskärtchen.

Komme ich wieder zurück in die deutsche gesetzliche Krankenkasse?

Sie verlassen durch die Versicherung nach BILAS die gesetzliche Krankenversicherung nicht, sondern sind weiterhin gesetzlich versichert. Dadurch verlieren Sie keinerlei Anwartschaften oder Versicherungszeiten. Somit stellt sich diese Frage erst gar nicht.

Wie ist meine Familie versichert?

Gerade für bisher Familienversicherte bietet dieses Versicherungsmodell einen großen Vorteil. Es ist möglich, dass sich der arbeitende Ehepartner nach BILAS versichert und sein/e nichterwerbstätige/r Ehepartner/in Anspruch auf den sogenannten „Hausfrauenbeitrag“ (freiwillige Mitgliedschaft zum Mindestbeitrag) hat, dieser liegt bei ca. 185,- €. Kinder werden beitragsfrei mitversichert.

Dauerhafte Zuzahlung im Schweizer Spital (Krankenhaus) und Zuzahlung in deutschen Krankenhäusern

Nach dem geltenden Krankenversicherungsgesetz (KVG) gehört der Aufenthalt im Spital zu den gesetzlichen Leistungen. Die Versicherten haben jedoch zusätzlich einen nach der finanziellen Belastung der Familie abgestuften Beitrag an die Kosten des Aufenthaltes im Spital zu leisten.

Der tägliche Beitrag an den Kosten des Aufenthaltes im Spital beträgt 20,- CHF Franken.
Wer im deutschen Krankenhaus behandelt oder in eine Rehaklinik untergebracht wird,

zahlt zehn Euro pro Tag, maximal jedoch 280,- €

Kostensituation im Schweizer Spital (Krankenhaus) und Situation in deutschen Krankenhäusern

Ein Spitalaufenthalt kostet in der Schweiz durchschnittlich über 9.000,- CHF(Bundesamt für Statistik Schweiz BFS 2013).

In Deutschland waren es im Bundesdurchschnitt 3.854,- € (Statistisches Bundesamt estatis). Eine Umfrage in der Schweiz zeigt auf: Zweiklassenmedizin ist bereits heute Realität geworden und es wird teilweise nicht mehr allen Patienten den Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung gewährt (comparis.ch). Bei 8 Millionen Einwohnern in der Schweiz haben bereits 3 Millionen einen Privattarif für das Spital (37% oder mehr als jeder Dritte).

In Deutschland mit 80 Millionen Einwohnern liegt der Anteil bei 9 Millionen Privatversicherten (nicht alle haben hier eine Wahlleistung abgeschlossen) und 6 Millionen Zusatzversicherten mit Wahlleistung (nur ca. 18%).

Bekannt sind Schweizer Ärzte u.a. durch Ihre Spezialisten: Herz / Gefäße, Chirurgie, Krebs / Blut.

Zahnbehandlungs- und ersatzmaßnahmen in der Schweiz und in Deutschland

n der Schweizer Grundversicherung sind kaum Zahnbehandlungs- und ersatzmaßnahmen versichert.
Durch den befundorientierten Festkostenzuschuss in der Zahnmedizin sind in Deutschland Zuzahlungen von mehreren tausend Euro keine Seltenheit. Durch die Leistungsaushilfe wird kein Zahnbonusheft gewährt.

Da ZahnersatzunterKostenerstattungfällt,leistetdieSachleistungsaushilfederdeutschen gesetzlichen Krankenversicherung hierfür nicht; ebenso werden Zahnersatzkosten bei Behandlung in der Schweiz nicht erstattet. In der Praxis ist aber zu sehen, dass einige gesetzliche Krankenversicherer Schweizer Grenzgänger bei Zahnersatz dennoch wie gesetzlich versicherte „nicht-Grenzgänger“ behandeln.

Dieseberuhtjedochnicht aufdergesetzlichenGrundlage,sondernisteinefreiwilligeLeistung auf Empfehlung einiger GKV-Verbände.

Unsere Bürozeiten: Mo-Fr 09.00 bis 18.00 Uhr, Telefonische Erreichbarkeit Mo-Sa 06.00 bis 22.00 Uhr                              Noch Fragen? Gerne stehen wir Ihnen zur Seite! +49 7621 9359905+49 7621 9359905

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